Iris germanica L.

Iris Germanica aus Köhler's Medizinal-Pflanzen Handbuch
Iris germanica L. – Deutsche Schwertlilie

Tafelbeschreibung Iris germanica L.

Iris germanica L., AB Teile der Pflanze in natürlicher Größe;
1 Blüte ohne Kronenabschnitt (Kronenröhre), mit den 3 Narben, desgl.;
2 dieselbe mit dem Fruchtknoten im Längsschnitt, desgl.;
3 Staubgefäße, vergrößert;
4 Pollen, desgl.;
5 Fruchtknoten im Querschnitt, desgl. Nach der Natur von W. Müller.

Deutsche Schwertlilie

Die Deutsche Schwertlilie (Iris x germanica) wird auch Ritter-Schwertlilie und Blaue Schwertlilie genannt. Bei der Deutschen Schwertlilie handelt es sich um eine Hybride, sie gehört zur Gruppe der Bartiris. Das Rhizom der Deutschen Schwertlilie wurde früher therapeutisch genutzt, eine Heilwirkung soll allerdings nicht begründbar sein. Noch heute wird das Rhizom allerdings als Material für die Parfümindustrie genommen. Häufig ist es das getrocknete Rhizom der Iris germanica, das eben als Veilchenwurzel und Zahnungshilfe auf den Markt kommt.

Namenszusatz L.

Das L. in Iris germanica L. weist auf Carl von Linné. Sein botanisches Autorenkürzel lautet L. Carl von Linné war ein schwedischer Naturforscher, der mit der binären Nomenklatur die Grundlagen der modernen botanischen und zoologischen Taxonomie schuf. Die Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen sind weltweit verwendete Namenskürzel für Autoren von botanischen Erstbeschreibungen, die als Bestandteil der botanischen Namenkunde anzusehen sind.

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