Veilchenwurzel ab welchem Alter

Sobald man das Gefühl hat, dass das Baby mit dem Zahnen beginnt (einige fangen damit mit wenigen Wochen an, andere sind schon sechs oder sieben Monate alt, wenn der erste Zahn kommt), kann man diesem auch eine Veilchenwurzel geben. Wie bei vielen anderen Zahnungshilfen (kalte Gurke, Karotte, selbst beim kalten Waschlappen) gilt aber auch bei der Veilchenwurzel: Nicht unbeaufsichtigt dem Baby überlassen.

Veilchenwurzel ab dem ersten Zahn

Die ersten Zähne bekommen Kinder in einem Alter, in dem sie sich nicht nur leicht verschlucken können, sondern in dem die Eltern sehr gut aufpassen müssen, was sie sich in den Mund stecken, da leider bei allem auch eine große Gefahr besteht, dass sie ersticken könnten.

Für die Frage ab wann man dem Baby eine Veilchenwurzel geben kann bzw. ab welchem Alter, gilt einfach, ab dann, wenn es nötig ist, als wenn das Zahnen beginnt. Wenn das Baby sehr früh mit dem Zahnen beginnt, kann es sein, dass es mit Zahnungshilfen, die es selber halten muss, noch gar nichts anfangen kann. In diesem Fall hilft es, wenn man als Eltern die Wurzel festhält, und das Kind dann darauf rumkauen kann. Das schont die eigenen Finger, auf denen das Baby vielleicht ansonsten kauen würde.

Veilchenwurzel wie lange?

Auch die Frage, wie lange man die Veilchenwurzel geben kann, ist schnell beantwortet: So lange, wie das Kind sie will und braucht. Das Zahnen kann bis zum dritten Lebensjahr andauern, wenn das Kind dann noch die Veilchenwurzel will, spricht nichts dagegen, ihm diese weiterhin statt anderen Zahnungshilfen zu überlassen.

Mit Zahl der Zähnen steigt Gefahr des Abbeißens

Allerdings steigt natürlich mit der zunehmenden Zahl der Zähnchen in Babys Mund die Gefahr, dass etwas von der Veilchenwurzel abgebissen werden könnte. Dies sollte man als Eltern natürlich beachten.