Symptome fürs Zahnen bei Baby

Es gibt eine Reihe von Symptomen, die auf das Zahnen hindeuten können. So gibt es Babys, die Fieber haben, an Durchfall leiden oder schlicht und ergreifen keinen Appetit haben. Und es gibt Babys, die haben diese Symptome zwar nicht, aber dennoch starke Schmerzen. Zwar können Säuglinge das nicht sagen, aber als Eltern merkt man einfach, dass es ihnen nicht gut geht.

Weitere Symptome sind im gerötetes (und häufig auch geschwollenes) Zahnfleisch, gerötetes Gesicht und das Baby ist druckempfindlich – zum Beispiel unter der Nase. Diese Druckempfindlichkeit ist dann meistens eine Folge des geschwollenen Zahnfleisches. Außerdem versucht das Kleinkind selbst, sich Linderung zu verschaffen, in dem es auf Gegenständen rum kaut. Hier kommt dann auch die Veilchenwurzel oder eben der Beißring ins Spiel. Eine weitere Nebenwirkung ist das verstärkte Sabbern. Hiervon kann das Baby dann Wund werden und zwar am Kinn aber auch rund um den Mund. Das ist dann kein direktes Symptom des Zahnen beim Baby, sondern eine Folge des vermehrten Speichelns. Seltener tritt auch ein Ausschlag auf.

Symptome fürs Zahnen bei Baby

Die Symptome können auftreten. Müssen aber nicht. Es kann ein Symptom auftreten. Aber es können auch mehrere Anzeichen aus dieser Liste zutreffen. Jedes Baby ist nun mal anders.
Durch das Zahnen sabbern Baby verstärkt.

  • Um den Spannungsschmerz zu lindern, möchte das Baby kauen. Entweder auf der eigenen Hand oder auf greifbaren Gegenständen. Hier kommen dann geeignete Zahnungshilfen ins Spiel.
  • Die Wangen sind gerötet und heiß.
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und rot.
  • Der Kopf sieht dicker aus, da das Zahnfleisch geschwollen ist.
  • Das Baby ist wegen dem geschwollenem Zahnfleisch auch druckempfindlich im Gesicht.
  • Das Baby hat weniger Appetit.
  • Das Baby quengelt, es schreit und es ist allgemein sehr unruhig und schläft schlecht.
  • Selten sind Fieber, Durchfall. Das könne Symptome für andere Erkrankungen sein.
  • Selten ist auch ein Ausschlag.
  • Häufig werden Babys auch Kuschelbedürftiger durch das Zahnen und möchten vermehrt auf den Arm genommen werde.

Das Zahnfleisch über dem durchbrechenden Zahn ist meist geschwollen und druckempfindlich. Zahnt das Kind daher zum Beispiel wegen der oberen Schneidezähne, dann kann das passieren, dass Druck beim Näschen putzen schon dazu führt, dass geweint wird.

Fieber und Durchfall sind meist kein Symptom fürs Zahnen

Zwar werden Fieber, Durchfall, Krämpfe und auch Infektionsanfälligkeiten immer wieder als Symptome für das Zahnen genannt. Es gibt aber nur bedingt einen wirklichen Zusammenhang zwischen dem Zahnen und diesen doch sehr heftigen Nebenwirkungen. Daher sollten Eltern bei Fieber und Co. aufmerksam bleiben, nicht dass sich eine andere Erkrankung hinter dem Zahnen tarnt.
Tut Zähne kriegen weh?